Nur zwei Tage vor der Nationalratswahl zeigt die rechtsextreme FPÖ wieder ihre Nähe zum Nationalsozialismus, deutschnationalen Burschenschaften und der „Identitären Bewegung“. Bei einem Begräbnis eines „Alten Herren“ der Burschenschaft Olympia und einem ehem. FPÖ Bezirksrat Walter Sucher wurde ein einschlägiges NS-Lied gesungen. Sucher ist während seiner politischen Karriere bereits mehrmals mit nationalistischen Aussagen aufgefallen. Auf dem Begräbnis, bei dem unter anderem Olympia Burschenschafter und Kader der „Identitären Bewegung“ teilnahmen, waren auch einige FPÖ Politiker zu sehen, so etwa der Nationalratsabgeordnete Harald Stefan, der in der Wiener FPÖ auf Listenplatz eins kandidiert. Andere anwesende FPÖ Mitglieder waren etwa Norbert Nemeth (Bundesliste Platz 9) oder der ehemalige Nationalratspräsident Martin Graf sowie Johann Gudenus. In der ersten Reihe des Begräbnisses befand sich auch jemand aus dem Führungskader der „Identitären Bewegung“, dabei handelt es sich vermutlich um Gernot Schmidt, ebenfalls Olympia Burschenschafter. Das gesungene NS-Lied war das Treuelied der SS, welches sich mit einer hervorgehobenen Position im SS-Liederbuch finden lässt. In dem Text eben dieses Liedes wird das „heil’ge deutsche Reich“ besungen. Selbst kurz vor der Wahl macht die FPÖ kein Geheimnis daraus, wie nahe sie der extremen Rechten in Österreich steht und wie verbunden die Kreise zwischen FPÖ, den Burschenschaften und der „Identitären Bewegung“ sind. Damit zeigt sich wieder, es handelt sich nicht um Einzelfälle, sondern Rechtsextremismus hat in der FPÖ System.
Deshalb: Antifa in die Offensive!
![Gruppe für organisierten Antifaschismus [wien]](https://gfoa.noblogs.org/files/2023/01/cropped-logo_schwarz_web.png)