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Die Polizei will plaudern! Was tun?

Keine Kooperation mit Polizei und Staatsanwaltschaft!
Aufgrund der antifaschistischen Proteste am 20. Juli in Wien gegen den Aufmarsch der neofaschistischen „Identitären“ ermittelt die Scheißpolizei wieder mal gegen Antifaschist*innen. Antifaschistischer Protest soll kriminalisiert und Antifaschist*innen mit Repression eingeschüchtert werden.

Wenn du einen Ladung zu einer Einvernahme als Beschuldigte*r bei der Polizei bekommst, bewahre einen kühlen Kopf und melde dich umgehend bei Anti-Repressionsstrukturen wie der Roten Hilfe.

Wenn du auf der Straße, an deinem Wohnort, deinem Arbeitsplatz, in der Schule, auf der Uni, oder bei der nächsten Demo von der Polizei angeredet wirst: Teile ihnen mit, dass du kein Interesse an einem Gespräch hast. Sollte es zu solchen Anquatschversuchen kommen, schreib ein Gedächtnisprotokoll, warne deine Genoss*innen und wende dich an Anti-Repressionsstrukturen.

Wenn du verhaftet werden solltest und sofort zu einer Einvernahme vorgeführt wirst: Verweigere die Aussage! Das Recht hast du. Nur so belastest du dich und andere nicht. Auch wenn du in diesem schwierigen Moment allein bist, deine Genoss*innen draußen werden alles tun, um dich schnell wieder rauszuholen. Du bist nicht allein – Solidarität ist unsere Waffe!

Wenn du von Repression betroffene Antifaschist*innen unterstützen möchtest, kannst du Geld spenden:

Spendenkonto

Rote Hilfe Wien

IBAN: AT46 6000 0103 1036 9883

BIC: BAWAATWW

Verwendungszweck: Fight Nazis

Mehr Informationen zum Them „Aussageverweigerung“ findest du auf rotehilfe.wien/aussageverweigerung/